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Sehen

Es gibt einen Unterschied zwischen "Sehen" und "Sehen". 

Auf unterschiedliche Art und Weise kann man auf eine Sache, einen Menschen, einen Sachverhalt, eine Kultur, eine Gruppe blicken.
Es kommt auf die Perspektive an und auf das, was ich sehen will, sehen kann und mich zu sehen traue. Alles liegt im Auge des Betrachters. In anderen Menschen Dinge zu sehen, die sie möglicherweise selbst gar nicht sind, trägt häufig zu zwischenmenschlichen Spannungen und Missverständnissen bei. Was sehe ich, wenn mir ein Mensch begegnet und was bleibt im Verborgenen und will gesehen und entdeckt werden.

Bereits Kinder haben das Bedürfnis, gesehen zu werden und uns etwas von sich zu zeigen. So auch Menschen aus anderen Kulturen, anderen Berufen etc.
Jeder von uns hat einen anderen Fokus. Betrachten fünf Menschen ein Bild im Museum, so sieht jede und jeder vermutlich etwas Anderes.  Das Sehen bestimmt unsere Wahrnehmung und schafft Bilder in uns, die wir permanent zuordnen und bewerten.

"Die Metapher ist klüger als der Autor", sagte einst Georg-Christoph von Lichtenberg und die Metapher kann ein Mensch sein, ein Bild, das andere versuchen zu deuten und zu interpretieren, doch niemand schafft es, das Bild vollkommen in all seinen Facetten zu sehen.
Gerade die eigenen
und die fremdkulturellen Ressourcen und Talente bleiben häufig unentdeckt und schaffen es selten an die Oberfläche. Hierfür braucht es eine Sensibilisierung des eigenen Blicks, um Menschen in ihrer Reichhaltigkeit sehen zu können und zu wollen.


Im Interkulturellen Training & Coaching lernen Sie, facettenreicher zu sehen.

 

Arbeitsweise Schritt 2: ZuhörenArbeitsweise Schritt 2: Zuhören